120x120_albrechtKandidat im Wahlkreis 168, Kassel
  • Familienstand: verheiratet
  • Beruf: Berufschullehrer
  • Mitglied: Aktives Mitglied der GEW- Hessen seit 1972, Vorstandsarbeit und Delegierter, Vorstandarbeit im Geschichtsverein Naumburg, Denkmalbeirat des Landkreis Kassel



Politische Ziele


Die Wahlkreisversammlung der Linken hat mich einstimmig zum Direktkandidaten für den Wahlkreis 168 gewählt. Ich trete damit für den nordhessischen Wahlkreis an, der Teile des Landkreises Kassel und Teile von Waldeck-Frankenberg umfasst. Als Lehrer, der jahrzehntelang gewerkschaftlich aktiv ist, der die Partei der LINKEN im Wahlkreis und landesweit von Anfang an mit aufgebaut hat und der in seinem Beruf mit Menschen zu tun hat, die nicht auf der Sonnenseite der Gesellschaft stehen, sehe ich mich als Kandidat, der die Frage der sozialen Gerechtigkeit immer wieder neu stellt.

Von den Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise sind die Menschen auch in unserem Wahlkreis in Nordhessen betroffen. Deshalb lege ich, wie die gesamte LINKE, einen politischen Schwerpunkt auf die Forderungen nach Ausbau der sozialen Sicherungssysteme, z.B. Erhöhung des Mindestlohnes auf 10 Euro, Hartz IV Anhebung auf 500 Euro, weg mit der Rente mit 67. Auch Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel, insbesondere weil von der krisengeschüttelten Automobilindustrie, die in Nordhessen mit VW einen Schwerpunkt hat, eine Reihe anderer Betriebe, Zuliefererbetriebe wie Conti in Korbach und Autokühler Hofgeismar, abhängig sind. Kurzarbeit und Abwrackprämie schaffen nur kurzfristig Luft. Die Arbeitslosenzahlen werden nach der Wahl wohl noch ansteigen.

Mit der Krise in der Wirtschaft hängt die Frage der Ausweitung der Demokratie eng zusammen. DIE LINKE ist eine Partei der demokratischen Erneuerung wie Lafontaine in seiner Rede vor dem Parteitag ausgeführt hat. Dies muss sich vor allem auf die Wirtschaft beziehen. Wenn z.B. in Korbach Arbeitsplätze bei Continetal gefährdet sind, weil Schaeffler Höchstgewinne realisieren will, hätte der Wille der Beschäftigten gegen eine Übernahme durchgesetzt werden müssen. Dazu brauchen wir einen Ausbau der Mitbestimmung und gesetzliche Schranken gegen die Finanzspekulation. Die Banken müssen unter demokratische Kontrolle gestellt werden, d. h. z.B. auch Verstaatlichung. Die Belegschaften müssen über Belegschaftsanteile mehr Einfluss auf ihre Betriebe bekommen.

Die Konversion, d.h. die Umstellung von überflüssigen und umweltschädlichen Produkten auf nützliche Produkte ist ein wichtiger Punkt auch in Nordhessen. Die Menschen interessiert z. . die Frage, ob es nicht auch Alternativen zum Individualverkehr auf den Straßen gibt. Weniger Autos, dafür mehr Öffentlicher Nahverkehr. Die Menschen wollen gesunde und nicht nur billige Nahrungsmittel und eine gerechte Entlohnung für ihre Hersteller. Die Förderung alternativer Energie führt jetzt schon zur Ausdehnung entsprechender Produktion, wie z. B. bei SMA in Niestetal bei Kassel. Solar- und Windenergie schaffen Arbeitsplätze. Die Produktion von Rüstungsgütern, die einen Schwerpunkt in Nordhessen hat, muss dagegen als gemeinschaftsschädlich eingestellt werden. Konjunkturprogramme der Bunderregierung, die Kriegsmaterial für den Auslandseinsatz fördern, wie es in Kassel geschieht, dürfen nicht durchgeführt werden. Gute Arbeit bedeutet auch gute Produkte.

Unsere Produktions- und Lebensbedingungen, die von kapitalistischen Profitinteressen gesteuert sind, schaffen auf der ganzen Welt große Probleme. Der Hunger auf der Welt, die Unterentwicklung und die Zerstörung ganzer Regionen können uns nicht unberührt lassen. Wir müssen einen großen Teil unserer politischen Forderungen auf eine neue gerechte Weltordnung und den Frieden richten. Anfangen müssen wir auf jeden Fall mit der Beendigung kriegerischer Einsätze im Ausland. Der Krieg in Afghanistan muss mit friedlichen Mittel beendet werden. Die Verstrickungen der Bundeswehr in militärische Auseinandersetzungen - auch in anderen Teilen der Welt - müssen aufhören. Die Partei DIE LINKE ist die einzige, die dies so konsequent fordert und sich damit in Übereinstimmung mit der großen Mehrheit in der Bevölkerung sieht.

Lebenslauf


  • Jahrgang 1948
  • Tischlermeister
  • Berufschullehrer
  • Verheiratet
  • Zwei erwachsene Töchter
  • Wohnhaft in Naumburg Landkreis Kassel

Aktuellere Politische Daten:

Seit Beginn 2002 arbeite ich am Aufbau der neuen politischen Kraft links von der SPD mit:

  • Gründung der Initiative Landkreis Kassel Nein zum Krieg im Irak 2002
  • Mitorganisation der Großdemo gegen Sozialabbau ( Hartz IV usw. ) 2003
  • Gründungsmitglied der WASG - Partei
  • Direktkandidat im Wahlkreis Kassel Land  Waldeck-Frankenberg bei der Bundestagswahl 2005 für die Linke
  • Arbeit in Vorständen der Partei und Delegierter auf Parteitagen die Linke
  • Kandidat für die Kommunalwahl 2006 Landkreis Kassel
  • Direktkandidat für die Landtagswahl 2008 und 2009 im Landkreis Kassel

Kontakt/Links


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Klaus Albrecht bei www.kandidatenwatch.de


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