120x120_etzelKandidat im Wahlkreis 176, Hochtaunus
  • Familienstand: verheiratet
  • Beruf: Bankfachwirt
  • Mitglied: ver.di




Politische Ziele


  • Arbeitszeitverkürzung verteilen die Arbeit auf mehr Mitarbeiter.
  • Arbeitnehmerrechte stärken bzw. wiederherstellen.
  • Ausbau der Gewerbeaufsicht und regelmäßige Kontrolle der Einhaltung der gesetztlichen und tariflichen Bestimmungen. Einführung weiterer gesetzlicher Mindeststandards. Es darf nicht sein das Mitarbeiter auf Verdacht gekündigt werden. Eine ordentliche Kündigung wegen 1,30 € Pfandbons oder einem Marmeladenbrot sind zudem unverhälnismäßig!
  • Lohnzuschlag von mindestens 15 % auf angeordnete Mehrstunden über tarifliche Vereinbarungen hinaus.
  • Ausbau der betrieblichen Mitbestimmung.
  • Persönliche Haftung der Manager, Vorstände, Aufsichtsräte und Eigentümer für Versäumnisse, die ein finanzielles Eingreifen des Staates erfordern.
  • Keine übermäßigen Gehaltszahlungen, keine Bonizahlungen und Aktienoptionen bei Verlustausweisen. Rückgriff bis zu fünf Jahre auf bereits gezahlte Leistungen.
  • Leiharbeit - Verbot der Gründung von Leiharbeitsfirmen durch den bisherigen Arbeitgeber, weil dies zu Entlassungen von Personal und Neueinstellung zu Billiglöhnen bei den "Schein-Leasingfirmen führt. Beispiel: BASF. Leiharbeiter müssen einen besseren Mindestschutz vor Entlassungen haben. Leiharbeit muß den Unternehmer mehr kosten als tarilflich bezahlte Arbeitsverhältnisse.
  • Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, für Frauen und Männer.
  • Wertschöpfungsabgabe* – bei gleichzeitiger Entlastung der Lohnnebenkosten.
  • Mindestlohn für alle Branchen: 10,- € - zeitnahes Ziel 12,- € Bruttostundenlohn.
  • Mindestsicherung für Arbeitslose, Geringverdiener und RentnerInnen. Zur Zeit sind dies 351,-. Der paritätischer Wohlfahrtsverband fordert seit langem 435,-. Wir fordern 500,- € und wesentlich höhere Vermögensfreibeträge.
  • Ich bin offen für Überlegungen in Richtung eines bedingungslosen Grundeinkommens.
  • Ausbildungsplatzumlage für alle Betriebe ab einer bestimmten Größe.
  • Lernmittelfreiheit und kostenfreier Zugang zu allen öffentlichen Bildungseinrichtungen. Diese müssen über eine moderne Ausstattung verfügen und die Immobilien ein angemessenes, gepflegtes Raumangebot haben.
  • Kostenfreie Kinderbetreuung von der Krippe bis zum Jugendalter.
  • Ja zu Europa. Nein zur neoliberalen neuen EU-Verfassung.
  • Keine Kriegseinsätze der Bundeswehr – Umbau zur Friedenswehr.
Dies ist keine abschließende Aufzählung der mir wichtigen Punkte

Lebenslauf


  • Ich bin 1950 geboren und seitdem Bad Homburger Bürger, verheiratet, zwei Kinder (30 + 32 Jahre). Einzelhandelskaufmann (1966 -1972) und Bankfachwirt. 1998 beendete ich das Angestelltenverhältnis in der Bankenwelt und arbeite seitdem als selbständiger Finanzierungsberater (Immobilien) Seit Anfang 2009 erhalte ich unterstützende Leistungen der Arbeitsagentur (ALG I).
  • Seit 1986 bin ich Mitglied bei Verdi (vormals HBV) und war kurze Zeit im Betriebsrat einer Bank.
  • Ich bin Fördermitglied von Greenpeace, unterstütze Attac und Campact. Im Herbst 2008 wurde ich als Springer bei der Bad Homburger Tafel registriert., Gründungsmitglied des Erwerbslosentreffs, Hilfe zur Selbsthilfe, in Bad Homburg,
  • Sadtverordneter der Wählergruppe Die LiNKE in Bad Homburg und beratend im Kreisvorstand der Partei Die LiNKE im Hochtaunuskreises tätig.
Warum ich mich in die Politik einbringe:
Zum Jahresende 2004 las ich in der Zeitung von der Gründung der WASG im Hochtaunukreis.
Es war die Zeit, in der die Schröder / Fischer - Regierung die Agenda 2010 u.a. mit
Hartz IV einführte und den seit über 50 Jahre gültigen Spitzensteuersatz der
Einkommenststeuer von 53 % auf 42 % senkten. Rechtsradikale zogen verstärkt in
Landesparlamenten ein (damals in Sachsen).
Wer nationalsozialistische Parolen vertritt, ist ein Feind der Demokratie! Für mich gilt: Nazis,
nie wieder - 1933 darf sich nicht wiederholen! Der soziale Verarmung der Mehrheit der
Bevölkerung muß entgegnet werden. Das Grundgesetz bestimmt im Artikel 12: Alle
Deutschen haben das Recht, Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsstätte frei zu wählen.
Dafür stehe ich.
Doch nur meckern nützt nichts. In Zeiten wie diesen im Jahr 2004, war ich es für mich nötig,
mich als Bürger politisch einzubringen, auch um den Kindern und Enkeln eines Tages in die
Augen sehen können.
Daher bin ich seit Januar 2005 Mitglied zuerst der WASG und in Folge der neuen Partei die. Rasch folgten Bundestags-, Kommunal- und Landtagswahlkämpfe, in denen ich
mich engagierte. Im Kommunalwahlkampf 2006 lag ein Flugblatt der Republikaner in
unserem Briefkkasten. Dies war für mich die Initialzündung, mich als Kanidat der Linken für
die Stadtverordnetenversammlung aufstellen zu lassen.
Seitdem bin ich DER Stadtverordnete der Partei die LiNKE in Bad Homburg.

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