120x120_leidigKandidatin im Wahlkreis 187, Odenwald
& auf Platz 1 der Landesliste Hessen


  • Familienstand: verheiratet, ein erwachsener Sohn
  • Beruf (Laufbahn): Jugendbildungsreferentin, Regionsvorsitzende beim DGB Baden-Württemberg, Geschäftsführerin im Attac-Bundesbüro
  • Mitglied: Attac, pro asyl, VVN-BdA und ver.di

Politische Ziele


Ein Systemwandel ist nötig. Hin zu einer demokratischen Ökonomie, die am Wohl aller – am Gemeinwohl orientiert ist; die Mensch und Umwelt ins Zentrum stellt und nicht den Profit.

Angesichts der Weltwirtschaftskrise sind Schutzschirme für die Menschen nötig:
  • Für die hart betroffenen Volkswirtschaften im globalen Süden müssen Soforthilfen bereit gestellt und Kapitalverkehrskontrollen installiert werden.
  • Mit Steuergeld dürfen nicht Konzerne, sondern müssen die Menschen unterstützt werden.
  • Die Verarmungsprogramme Hartz IV und "Rente mit 67" müssen weg. Stattdessen braucht es Einkommenssicherheit für alle: armutsfeste Mindestlöhne und ausreichende Sozialtransfers.
  • Damit Klima und Natur nicht unter die Räder kommt, müssen alle Konjunkturmaßnahmen einen „Öko-Check“ bestehen, der garantiert, dass der notwendige ökologische Umbau der Wirtschaft gefördert wird. Dazu ist Industrie- und Strukturpolitik nötig und Konversionsprogramme, damit die Beschäftigten bald zukunftsfähige Produkte bauen und nicht auf der Straße stehen.
  • Umfassende staatliche Investitionen in Bildung, öffentliche Infrastruktur und Klimaschutz sind notwendig!
Die Verantwortlichen zur Rechnung ziehen
  • Die nach wie vor gigantischen privaten Geldvermögen müssen zur Bewältigung der Krise herangezogen werden – nach dem Verursacherprinzip müssten die Reichen und Profiteure zahlen.
  • Gleichzeitig muss auch eine öffentliche Aufarbeitung der Ursachen der Welt-Finanz-(und Wirtschafts-)Krise stattfinden. Manager, Berater, Politiker und Experten, die neoliberale Glaubenssätze gepredigt haben, dürfen nicht einfach an der Macht bleiben.

Das Casino schließen – die Banken unter Kontrolle bringen!

  • Das Schattenbankensystem aus Hedgefonds, Zweckgesellschaften und anderen unregulierten Finanzakteuren muss verboten werden!
  • Die längst überfällige Finanztransaktionssteuer ist unverzüglich einzuführen, um Spekulation und Kurzfristorientierung der Finanzmärkte zu reduzieren.
  • Als Schlüsselbranche im Kapitalismus gehören die Banken unter öffentliche Kontrolle. Das heißt nicht, nur bankrotte Institute zu verstaatlichen. Es geht vielmehr darum, dem gesamten Sektor sinnvolle Regulierung aufzuzwingen. Daneben muss das öffentliche und genossenschaftliche Bankensystem gestärkt werden. Banken, die mit Steuergeldern „gerettet“ werden, müssen an neue Geschäftsbedingungen gebunden werden: keine Aktivitäten in Steueroasen, ausreichend Eigenkapital, volle Transparenz, keine Investments in ökologisch oder ethisch fragwürdige Projekte (wie Nahrungsmittelspekulation), Mitbestimmung der Beschäftigten u. ä.

Themenschwerpunkte:

 

  • Wirtschaftspolitik
  • Globalisierung
  • Soziale Sicherheit


Lebenslauf


  • Politische Wurzeln in einer Heidelberger (Kultur)Gruppe: die u.a. mit gemeinsam erarbeiteten Musik- und Theaterprogrammen die sozialen Verhältnisse kritisch beleuchtet hat, Organisation politischer Lesezirkel, Engagement in der Friedensbewegung
  • Aktive Gewerkschafterin: 1980 Jugendverstreterin und später Personalrätin, 1982 Gründung einer betrieblichen Friedensgruppe, ab 1992 als Jugendreferentin hauptamtlich beim DGB Baden-Württemberg, 1996 zur Regionsvorsitzenden für Mittelbaden gewählt, Mitarbeit in der AG Betrieb & Gewerkschaft der PDS, in der Initiative „GewerkschafterInnen gegen Krieg“ und bei der Vernetzung von Gewerkschaftslinken (national und international)
  • Engagement bei Attac:
    • Gegen die Privatisierung von öffentlichen Dienstleistungen „Anti- GATS-Kampagne“, gegen die „Bolkestein“-Richtlinie, gegen die Riester-Rente und die Gesundheitsreform „Gesundheit ist keine Ware!“ und für die erfolgreiche Bündnis-Kampagne „Bahn für alle“
    • Gegen Standortkonkurrenz, Agenda2010 und Hartz IV „Genug für alle!“
    • „Lidl ist nicht zu billigen“ - Kampagne für globale soziale Rechte und zur Aufklärung über weltwirtschaftliche Machtstrukturen am Beispiel von Lidl (in Kooperation mit ver.di).
    • G8-Protest 2007
    • Attac-Sommeruniversität 2008 und Attac-Kapitalismuskongress 2009
    • Protestaktionen zur Finanzmarkt- und Weltwirtschaftskrise „Das Casino schließen!“ – „“Wir zahlen nicht für eure Krise“


Politik


Weitere Positionen und veröffentlichungen von Sabine Leidig auf dieser Homepage:

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Wahlspot der Spitzenkandidatin
der Hessischen LINKEN
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www.sabine-leidig.de
Sabine Leidig bei www.kandidatenwatch.de


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