W. Gehrcke: CDU-Kritik an Sabine Leidig ist unverschämt
Zu den Reaktionen von CDU und FDP auf das Interview mit der LINKEN-Spitzenkandidatin Sabine Leidig erklärt Wolfgang Gehrcke, MdB und Platz 2 der hessischen Landesliste:
Die Aufregung von CDU und FDP, namentlich des hessischen CDU-Generalsekretärs Peter Beuth und FDP-Fraktionschef Florian Rentsch, zu meiner Kollegin Sabine Leidig ist unangemessen und beleidigend. Begriffe wie „hässliche Fratze“ oder „Neo-Kommunisten“ sind Un-Worte und gehören nicht in eine politische Debatte.
Die Aufregung von CDU und FDP, namentlich des hessischen CDU-Generalsekretärs Peter Beuth und FDP-Fraktionschef Florian Rentsch, zu meiner Kollegin Sabine Leidig ist unangemessen und beleidigend. Begriffe wie „hässliche Fratze“ oder „Neo-Kommunisten“ sind Un-Worte und gehören nicht in eine politische Debatte.
Worum geht es in der Sache? Sabine Leidig hat von sozialer Unruhe gesprochen. Wenn die CDU und die FDP wirklich soziale Unruhe vermeiden wollen, müssen die Managergehälter endlich begrenzt, Massenentlassungen untersagt und soziale Sicherungssysteme nicht weiter in Frage gestellt werden. Sozialen Protest kann niemand herbei reden. Es sind die gesellschaftlichen Zustände, die sozialen Protest erzeugen.
Die demokratische Verfasstheit eines Landes äußert sich auch in den Möglichkeiten zum sozialen Protest, das sind Demonstrationen, Kundgebungen, Streiks, Unterschriftensammlungen und vieles mehr. Die CDU wird ausgiebig Gelegenheit haben, eigene Erfahrungen mit sozialem Protest zu sammeln.





