Anlässlich des Gedenktages für die Opfer der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki erklärt der Bundestagsabgeordnete Wolfgang Gehrcke (DIE LINKE):

64 Jahre nach Hiroshima und Nagasaki besteht erstmals die Chance, den Weg zu einer atomwaffenfreien Welt zu öffnen. US-Präsident Obama und der russische Präsident Medwedjew haben zumindest verbal diesen Kurs eingeschlagen. Obama und Medwedjew brauchen Druck und Unterstützung, um atomare Abrüstung gegen die weltweite Atom-Mafia durchzusetzen. Deutschland muss handeln.

In den Wahlprogrammen von SPD, FDP, der Grünen und der LINKEN ist die Forderung nach atomarer Abrüstung enthalten. Jetzt ist es notwendig, die USA aufzufordern, ihre in Deutschland stationierten Atomwaffen abzuziehen und diese zu vernichten. Ich erinnere den SPD-Kanzlerkandidaten Steinmeier daran, dass einst die SPD die Bewegung „Kampf dem Atomtod" mitinitiierte.
Damals hieß es: Wir werden so lange nicht ruhen, wie Atomwaffen das Leben in der Welt bedrohen.

DIE LINKE ist jederzeit bereit, eine gemeinsame Initiative im Deutschen Bundestag für den Abzug der US-amerikanischen Atomwaffen in Gang zu setzen.
DIE LINKE ruft ihre Mitglieder und Freunde auf, die Demonstration in Büchel vor dem US-Atomlager zu unterstützen. Es wäre ein mutiges Signal, wenn die Spitzenkandidaten Oskar Lafontaine, Frank-Walter Steinmeier, Guido Westerwelle und Jürgen Trittin durch ihre persönliche Teilnahme an der Demonstration in Büchel gemeinsam dem Wunsch nach dem Abzug der US-amerikanischen Atomwaffen Nachdruck verleihen würden.


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