Zum Ende der Einspruchsfrist gegen das Kohlekraftwerk Staudinger und dem aktuell vorliegenden Report ‚Arktische Rückkopplungen’ des World Wide Fund For Nature (WWF), einem der größten Naturschutzorganisationen der Welt, erklärt Sabine Leidig, hessische Bundestagskandidatin der LINKEN:

„Wie der WWF-Report zeigt, sind die Folgen des Abschmelzens des Arktischen Eisschildes durch den Klimawandel drastisch und kaum vorhersagbar.

Ökologische Kipppunkte, wie die massenhafte Freisetzung des im Boden gespeicherten Kohledioxyds, bedrohen die Existenzgrundlagen mindestens eines Viertels der Weltbevölkerung.

Es ist Ausdruck einer rückwärtsgewandten, vor der Realität die Augen verschließenden Politik, dass die Hessische Landesregierung ein beschleunigtes Genehmigungsverfahren für das größte Steinkohlekraftwerk der Welt betreibt. Das Genehmigungsverfahren für Staudinger hätte es nie geben dürfen. Ohne den Druck von CDU und FDP und ihren Seilschaften wäre das Projekt bereits im Raumordnungsverfahren gescheitet. Doch dieses wurde ohne Würdigung wichtiger zentraler Einwendungen durchgepeitscht.

DIE LINKE fordert, das fossil-atomare Zeitalter zu beenden, die Energiewirtschaft muss vollständig umgebaut werden. Erneuerbare Energien müssen, mit dem langfristigen Ziel einer regenerativen Vollversorgung, konsequent und schnell vorangetrieben werden.“


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