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Wahlkreis 27 - Wetterau


Peter Zeichner




peter zeichnerzur Person:
  • Jahrgang:1969
  • Familienstand: verheiratet
  • Wohnort: Rockenberg-Oppershofen
  • Beruf: Gymnasiallehrer


Politische Vita



    via
  • ca. 1985-88 aktives Mitglied in einer Organisation für Kriegsdienstverweigerer
  • ca. 1988-1992 Mitglied in der Gewerkschaft ÖTV
  • seit 1998 (mit Unterbrechung) Mitglied der GEW
  • seit Juli 2005 Mitglied der WASG
  • Juli 2006-2007 Kreisvorsitzender der WASG KV Wetterau
  • seit der Fusion von WASG und Linkspartei im Dezember 2007 Kreisschatzmeister des KV Die LINKE Wetterau
  • seit März 2006: Personalrat an meiner Dienststelle,
  • momentan Personalrats-Vorsitzender

Das möchte ich politisch erreichen



politische ziele Sollte ich das Direktmandat für meinen Wahlkreis erringen, so hätte ich als ehrenamtlich politisch Tätiger bei voller Berufstätigkeit zunächst einmal die Möglichkeit, mich in weitaus stärkerem Maße als bisher um besondere Belange des Wetteraukreises und seiner Bürger zu kümmern.Konkret würde ich z.B. zusammen mit den Betrieben des Wetteraukreises, die besonders von der aktuellen Finanzkrise betroffen sind, Wege suchen, wie ihnen das Land Hessen bei der Bewältigung ihrer Schwierigkeiten helfen kann.Darüber hinaus würde ich Anträge aus dem Wetteraukreis zur Sanierung oder zum Ausbau von Schulen als Ganztagsschulen politisch unterstützen wollen, ebenso wie weitere Projekte im Bereich der regenerativen Energien.
Ganz besonders am Herzen liegen mir aber auch die sozialen Einrichtungen des Wetteraukreises, die unter den Budgetkürzungen von Kochs „Operation Sichere Zukunft“ zu leiden haben. Hier möchte ich mich gern dafür einsetzen, dass diese wieder ausreichend gefördert werden, um ihre für eine gesunde Gemeinschaft wichtige Arbeit auf einer soliden finanziellen Basis fortführen können.
Insbesondere möchte ich aber zusammen mit allen willigen öffentlichen und zivilgesellschaftlichen Organisationen und Einrichtungen in der Wetterau ein politisches und soziales Klima schaffen, in dem Solidarität und Toleranz keine leeren Floskeln sind und rechtsextremes Gedankengut mit seinem Nährboden aus Vorurteilen, Ausgrenzungsmechanismen und diffusen Ängsten keine Chance auf Entfaltung hat.

Themenschwerpunkte


Themen
Wenn man als Mitglied einer kleinen Partei auch Generalist sein muss, so liegen meine politischen Schwerpunkte doch in den Bereichen Bildung, Arbeitsmarkt und Soziales, aber auch die Wirtschaftspolitik rückt für mich zwangsläufig mehr und mehr in den Mittelpunkt.  Bildungspolitik interessiert mich allein schon aufgrund meines Berufs. Als Lehrer erfahre ich die Auswirkungen von Bildungspolitik täglich ganz konkret, und zwar sowohl die Arbeitsbedingungen, unter denen ich versuchen muss, mein Bestes zum Wohl der Schülerinnen und Schüler zu geben, als auch die Schwierigkeiten, die erfolgreichem Unterrichten und individuellem Fördern jedes einzelnen Kindes entgegenstehen.Einer geregelten Arbeit nachgehen zu können, die der einzelne Bürger als persönlich sinnvoll empfindet und mit der sie/er seinen Lebensunterhalt selbständig bestreiten kann, sollte eigentlich eine elementare Selbstverständlichkeit sein, die ein Staat jedem einzelnen Bürger ermöglichen sollte. In der Realität sieht das aber anders aus: Arbeitslosigkeit wurde mit der Hartz-Gesetzgebung zur persönlichen Schuld der Betroffenen erklärt, anstatt diese als strukturelles Problem der durchrationalisierten Wirtschaft zu sehen und ihr mit geeigneten Maßnahmen zu begegnen. Stattdessen hat man zur Bestrafung der angeblich Arbeitsunwilligen das ALG II brutalstmöglich niedrig gehalten und echte, hochwertige Qualifizierung von Arbeitslosen durch Pseudo- Qualifizierungsmaßnahmen in Form von Ein-Euro-Jobs ersetzt, die zudem vielerorts nachweislich sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse verdrängen. Diese zynische Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik muss dringend umgestaltet werden.
Die immer weiter auseinanderklaffende Schere zwischen Arm und Reich sowie die insgesamt zunehmende Armut, insbesondere von Kindern und alten Menschen auch in Hessen widerspricht meinen Vorstellungen von einer gesunden Verteilung gesellschaftlichen Reichtums und gefährdet damit das Vertrauen in die Demokratie. Sozialpolitik ist für mich deshalb auch ein Gradmesser für Verteilungsgerechtigkeit als notwendiger Grundlage einer Demokratie. Sich hierfür zu engagieren erklärt sich für mich von selbst.
Da gesellschaftlicher Wohlstand erst erwirtschaftet werden muss, bevor man ihn verteilen kann, habe ich zwangsläufig auch wirtschaftspolitische Interessen.

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