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Gegen die Diktatur der Finanzmärkte

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Kundgebung in Frankfurt zur Schuldenkrise

Am 18. November 2011 veranstaltete die Partei DIE LINKE zusammen mit der Europäischen LINKEN eine Kundgebung auf dem Opernplatz in Frankfurt am Main.

Etwa 1000 Teilnehme nahmen an der Veranstaltung teil, die unter dem Motto stand „Gegen die Diktatur der Finanzmärkte". Nadia Valavani, griechische Publizistin, berichtete in ihrer Rede von den tiefen sozialen Einschnitten, die Griechenland von der EU, der Weltbank und dem IWF aufgezwungen wurden und von der allgemeinen Stimmungslage in Griechenland.

Oskar Lafontaine forderte in seiner Rede die Banken öffentlich-rechtlich zu organisieren und unter demokratische Kontrolle zu stellen. Er sagte der Occupy-Bewegung die Unterstützung der LINKEN zu und forderte die Wiederherstellung der Demokratie. Ein Wirtschaftssystem, in dem der von der Mehrheit erarbeitete Reichtum nur einer kleinen Minderheit zu Gute kommt, ist nicht demokratisch und muss überwunden werden.

Zeitgleich mit der Kundgebung fand in der Alten Oper ein Ball von Bankern statt, die von Oskar Lafontaine als Ganoven im Frack persönlich angesprochen wurden: Ebenso wie die V-Leute des Verfassungsschutzes könnten sie von der LINKEN noch einiges über Demokratie lernen. Für musikalische Darbietungen sorgten Anne Haigis sowie Geier Sturzflug. Im Vorfeld der abendlichen Kundgebung auf dem Opernplatz veranstaltete die Bundestagsfraktion eine fachpolitische Tagung, die sich mit Ursachen der aktuellen Finanzkrise und Lösungen und Schlussfolgerungen auseinandersetze.

 

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