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Arbeitsplätze bei Karstadt retten

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Mittwoch, den 27. Mai 2009

"Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Karstadt haben ebenso wie die von Opel einen Anspruch darauf, dass der Staat alles unternimmt, um ihre Arbeitsplätze zu retten", erklärt Ulrich Wilken, Landesvorsitzender der Partei DIE LINKE. Hessen. „Die Rettung von 53.000 Arbeitsplätzen erfordert ein schnelles Handeln. Für die Banken hatte die Bundesregierung innerhalb kürzester Zeit Milliarden Euro bereitgestellt. Für arbeitende Menschen ist anscheinend nicht einmal eine Bürgschaft möglich.

Die Fusion mit einem anderen Einzelhandelskonzern ist keine Lösung, weil sie die Vernichtung von bis zu 20.000 Arbeitsplätzen zur Folge hätte. Ich fordere die Bundesregierung auf, die erforderliche Bürgschaft bereitzustellen. Im Gegenzug muss die Mitbestimmung der Belegschaften erweitert werden, um Missmanagement zu verhindern. Wo Steuergelder fließen, müssen sie in Belegschaftsanteile umgewandelt werden oder der Staat muss dafür Stimmrechte bekommen."

Unterschriftenliste zum Erhalt von Karstadt:

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