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Entlassungen bei EDS aus maßloser Profitgier verhindern!

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Freitag, den 05. Juni 2009

100x121_ulrich_wilkenDie geplante Vernichtung von 1.150 von insgesamt 4.200 Arbeitsplätzen bei EDS in Deutschland und von 500 von 1.600 Arbeitsplätzen am EDS-Standort in Rüsselsheim trotz guter Geschäftslage ist ungeheuerlich", erklärt Ulrich Wilken, Landesvorsitzender der Partei DIE LINKE. Hessen.




„Die geplante Vernichtung von 1.150 von insgesamt 4.200 Arbeitsplätzen bei EDS in Deutschland und von 500 von 1.600 Arbeitsplätzen am EDS-Standort in Rüsselsheim trotz guter Geschäftslage ist ungeheuerlich", erklärt Ulrich Wilken, Landesvorsitzender der Partei DIE LINKE. Hessen.

„Nicht wegen ausbleibender Aufträge sollen Arbeitsplätze vernichtet und Existenzen zerstört werden, sondern weil die Profite noch weiter gesteigert werden sollen. Genau diese maßlose Gier ist eine der Ursachen der Weltwirtschaftskrise. Damit muss jetzt endlich Schluss sein.

DIE LINKE. Hessen unterstützt die Beschäftigten von EDS bei ihrem Streik für einen Tarifvertrag zur Sicherung ihrer Arbeitsplätze, zur Regelung ihrer Arbeitsbedingungen und eine bessere Bezahlung.

Der Anstieg des Anteils der Gewerkschaftsmitglieder bei EDS von unter fünf auf über 50 Prozent in den letzten Wochen und die Zustimmung von 91,9 Prozent der EDS-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Urabstimmung für den Streik zeigen, dass die Beschäftigten die Zeichen der Zeit verstanden haben. Widerstand gegen Ausbeutung und willkürliche Entlassungen ist nur in organisierter Form möglich und erfolgversprechend. Das hat vor kurzem bereits die Belegschaft von Federal Mogul in Wiesbaden mit ihrem erfolgreichen Streik bewiesen."