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Kinderzimmer dürfen nicht zum Ort von Spitzelei werden
Donnerstag, den 26. November 2009
„Betreuungseinrichtungen für Kinder sind keine Verwahranstalten, sondern Teil des Bildungssystems. Es darf nicht sein, dass der Staat in Form eines Betreuungsgeldes auch noch Prämien bezahlt, wenn Kinder nicht am Bildungsangebot der Betreuungseinrichtungen teilnehmen“, erklärt Heidemarie Scheuch-Paschkewitz, Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE. Hessen:„Anstatt durch eine ‚Heim- und Herdprämie’ den Anreiz für Frauen mit Kindern zu erhöhen, aus dem Berufsleben auszusteigen, müssen Krippen und Kindertagesstätten ausgebaut und das Betreuungsangebot verbessert werden.
DIE LINKE. Hessen fordert, im Landeshaushalt zusätzlich 180 Millionen Euro für die Einstellung weiterer Erzieherinnen und Erzieher und für die Verbesserung des pädagogischen Angebots bereitzustellen.
Die Auszahlung eines Betreuungsgeldes als Gutschein für Eltern, die ihre Kinder nach den Maßstäben von CDU-Politikerinnen und -Politikern wie Ursula von der Leyen nicht ‚angemessen’ erziehen, lehnen wir ab. Wie will sie das denn feststellen? Kinderzimmer dürfen nicht zum Ort von Schnüffelei und Spitzelei werden.“





