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Dr. Achim Kessler
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Artikel:

Brauner Sumpf.
Warum die Entnazifizierung der hessischen CDU bis heute aussteht.

b3eVon Achim Kessler, stellv. Landes- vorsitzender,
in der Tageszeitung „junge welt“.

  

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Montag, 30. August 2010

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DIE LINKE. Hessen weist Angriff der FDP auf den DGB zurück

Parteitag der LINKEN. Hessen weist Vorwürfe des Vorsitzenden der hessischen FDP-Landtagsfraktion, Florian Rentsch, an den Vorsitzenden des DGB Hessen, Stefan Körzell, zurück.

Auf Antrag des früheren hessischen DGB-Vorsitzenden, Dieter Hooge, hat der Landesparteitag der Partei DIE LINKE. Hessen die Angriffe gegen Stefan Körzell und den DGB zurückgewiesen. Hooge wies darauf hin, dass es übliche Gepflogenheit sei, auf Parteitagen Grußworte zu halten – auch auf denen der FDP oder CDU.

In dem Parteitagsbeschluss heißt es: „Rentsch und die FDP stehen für ein unsoziales Hessen und für eine gnadenlose Lobbypolitik im Interesse ungebremster Profite für Banken, Konzerne und Reiche. Die FDP steht für soziale Ausgrenzung der Menschen, die auf einen funktionierenden Sozialstaat angewiesen sind und in der LINKEN eine engagierte politische Interessenvertretung haben.

Der Landesparteitag fordert Florian Rentsch auf, die politische Unabhängigkeit des DGB zu akzeptieren und im Rahmen einer zivilisierten politischen Kultur die politische Auseinandersetzung mit der LINKEN zu führen, statt immer wieder zu polarisieren und zu diffamieren.“


Der Parteitagsbeschluss im Wortlaut:

Der Parteitag der LINKEN. Hessen weist Äußerungen von Herrn Florian Rentsch
(FDP) zurück
Der FDP-Fraktionsvorsitzende im Hessischen Landtag, Florian Rentsch, hat das Grußwort des hessischen DGB-Vorsitzenden Stefan Körzell auf dem Landesparteitag der LINKEN in Langenselbold zum Anlass genommen, massive politische Angriffe zu starten.
Er hat dabei die parteipolitische Unabhängigkeit des DGB in unerträglicher Weise infrage gestellt. DIE LINKE wird von Herrn Rentsch zum wiederholten Male in diesem Zusammenhang wüst beschimpft. Er unterstellt Stefan Körzell und uns, dass uns die Zukunft unserer Kinder egal sei, dass wir einen Missbrauch der Generationengerechtigkeit betreiben und politischen Linksegoismus praktizierten.
Der Landesparteitag weist in aller Deutlichkeit diese üblen politischen Entgleisungen und die unerträglichen persönlichen Angriffe gegen Stefan Körzell zurück. Es ist eine politische Anmaßung, wenn ein Vertreter der FDP Begriffe wie Generationengerechtigkeit und Linksegoismus in dieser Form missbraucht. Rentsch und die FDP stehen für ein unsoziales Hessen und für eine gnadenlose Lobbypolitik im Interesse ungebremster Profite für Banken, Konzerne und Reiche. Die FDP steht für soziale Ausgrenzung der Menschen, die auf einen funktionierenden Sozialstaat angewiesen sind und in der LINKEN eine engagierte politische Interessenvertretung haben.
Der Landesparteitag fordert Florian Rentsch auf, die politische Unabhängigkeit des DGB zu akzeptieren und im Rahmen einer zivilisierten politischen Kultur die politische Auseinandersetzung mit der LINKEN zu führen, statt immer wieder zu polarisieren und zu diffamieren.


Download:
icon Offener Brief Dieter Hooge an Florian Rentsch (11.02 kB)

Weitere Info
zum 3.Landesparteitag der LINKE. Hessen

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