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Donnerstag, 02. Dezember 2010

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Rente erst ab 67 treibt ganze Generationen in Altersarmut

Anlässlich der ersten Lesung des Berichts der Bundesregierung zur Anhebung der Regelaltersgrenze auf 67 Jahre erklärt Heidemarie Scheuch-Paschkewitz, Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE. Hessen:

„Mit ihrem Festhalten an der bereits von der Koalition von CDU und SPD beschlossenen Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre treibt die Bundesregierung ganze Generationen in die Altersarmut. DIE LINKE unterstützt die Forderung des DGB, die Rente erst ab 67 zurückzunehmen und dafür die Rentenbeiträge von Arbeitgebern und Arbeitnehmern um jeweils 0,3 Prozent zu erhöhen. Wenn nicht einmal ein Viertel der 60- bis 64-Jährigen sozialversicherungspflichtig beschäftigt ist, bedeutet die Rente erst ab 67 nichts anderes als eine massive Rentenkürzung.

Die Forderung der SPD, die Rente erst ab 67 nur auszusetzen, bis irgendwelche Voraussetzungen gegeben sind, lehnen wir ab. Dafür, dass Menschen mit 67 beispielsweise auf Baustellen arbeiten müssen, gibt es keinerlei Voraussetzungen, die erfüllt werden könnten. Mit 67 hat jeder Mensch einen Anspruch auf einen würdevollen Ruhestand.

Die Taktik der SPD ist leicht durchschaubar: Mit ihrer halbherzigen Kritik will sie darüber hinweg täuschen, dass sie selbst dafür verantwortlich ist, dass immer mehr Menschen einem ungesicherten Ruhestand entgegen gehen.“

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