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Wirtschaftsweise betreiben Zerstörung des Sozialstaats
„Die Forderung der so genannten ‚Wirtschaftsweisen‘, das Renteneintrittsalter auf 69 Jahre zu erhöhen ist ein Versuch, die Steuergeschenke an Konzerne, reiche Erben, Wohlhabende und Spitzenverdiener noch stärker auf dem Rücken von Durchschnittsverdienern und Armen zu refinanzieren. Die ‚Wirtschaftsweisen‘ betreiben damit die Zerstörung des Sozialstaats“, erklärt Achim Kessler, stellvertretender Landesvorsitzender der Partei DIE LINKE. Hessen.
„Anstatt das Renteneintrittsalter noch weiter zu erhöhen, fordert DIE LINKE die Rücknahme der von CDU und SPD durchgesetzten Rente erst ab 67. Schon jetzt hat weniger als ein Viertel der Menschen zwischen 60 und 64 Jahren in Hessen einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz. Die Erhöhung des Renteneintrittsalters bedeutet so nichts anderes als eine Rentenkürzung.
Schon 2009 lag die durchschnittliche Rente in Hessen mit monatlich 709,83 Euro unter der OECD-Armutsgrenze von circa 900 Euro.
Die LINKE fordert, alle direkten und indirekten Rentenkürzungen zurückzunehmen. Alle Erwerbseinkommensarten müssen zur Finanzierung der Rente herangezogen und die Beitragsbemessungsgrenze abgeschafft werden. Wenn Wohlhabende angemessen zur Finanzierung der Sozialversicherungen beitragen, sind diese auch bezahlbar.




