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Donnerstag, 09. Juni 2011

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DIE LINKE. Hessen unterstützt Streik in der Druckindustrie

„DIE LINKE. Hessen unterstützt die Beschäftigten der Druckindustrie und die Journalistinnen und Journalisten, die sich mit Streiks bei der Frankfurter Societätsdruckerei, der Westdeutschen Verlagsdruckerei, der Frankfurter Rundschau und der Alpha Print Medien AG gegen die Forderung der Arbeitgeber zur Wehr setzen, ihre Tarifverträge erheblich zu verschlechtern“, erklärt Ulrich Wilken, Landesvorsitzender der Partei DIE LINKE. Hessen.

„Die 35-Stunden-Woche muss in der Druckindustrie erhalten bleiben. Eine Arbeitszeitverlängerung von 35 auf 40 Stunden würde allein in der Druckindustrie mehr als 22.700 Arbeitsplätze vernichten und hätte eine negative Signalwirkung für viele andere Branchen. Arbeitszeitverkürzung hat Arbeitsplätze gesichert und neu geschaffen. Sie hat der steigenden Arbeitsbelastung durch Beschränkung der Arbeitszeit Grenzen gesetzt und den Beschäftigten mehr Zeit für Familie, Bildung und Kultur gesichert.
Arbeitszeitverkürzung ist ein Mittel, um der fortlaufenden Vernichtung von Arbeitsplätzen durch steigende Produktivität bei stagnierenden Märkten Einhalt zu gebieten.

DIE LINKE ruft alle Hessinnen und Hessen auf bei der Kundgebung am Donnerstag um 12.00 Uhr auf dem Frankfurter Römerberg ihre Solidarität mit den Beschäftigten der Druckindustrie zum Ausdruck zu bringen. Die herrschende Meinung ist die Meinung der Herrschenden, deshalb brauchen wir eine breite gesellschaftliche Gegenöffentlichkeit.“

Mehr:
Beschluss des Landesvorstandes der LINKE. Hessen vom 30.04.2011

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