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Mittwoch, 28. September 2011

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Banken an die Kette legen

„Mit der Ausweitung des Euro-Rettungsfonds will die Bundesregierung den Banken Bürgschaften für ihre Kredite zum Beispiel an Griechenland verschaffen und ihnen damit weitere Profite garantieren. Dafür bezahlen müssen Durchschnittsverdienende und sozial Ausgegrenzte in ganz Europa“, erklärt Ulrich Wilken, Landesvorsitzender der Partei DIE LINKE. Hessen.

„Die Banken müssen durch Verstaatlichung und strikte Regulierung endlich an die Kette gelegt werden, anstatt sie immer noch mächtiger zu machen. Allein die Deutsche Bank hat inzwischen eine Bilanzsumme von zwei Billionen Euro.
Das entspricht der gesamten deutschen Staatsverschuldung. Die Bundesregierung muss endlich damit aufhören, unser Land immer mehr zum Spielball der Finanzmärkte zu machen.

Die Verursacher und Profiteure der Krise müssen endlich zur Kasse gebeten werden. Deshalb fordern wir eine EU-weite Krisenabgabe für Vermögende. Wir wollen ein Europa, in dem nicht Profitinteressen von Banken und Konzernen bestimmend sind, sondern die soziale Sicherheit der Menschen.“

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