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Mittwoch, 15. Februar 2012

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Griechenland braucht einen Marshall-Plan

Bundeskanzlerin Merkel und die Bundesregierung zwingen Griechenland immer tiefer in die Rezession. Während die griechischen Millionäre ihr Geld schon längst ins Ausland geschafft haben, wird den Griechinnen und Griechen systematisch die Lebensgrundlage entzogen. Es nützt nichts, wenn Finanzminister Schäuble Verständnis für ihren Protest heuchelt. Was die Griechinnen und Griechen brauchen, ist ein Marshall-Plan, sind Investitionen, die die Wirtschaft wieder in Gang bringen", erklärt Ulrich Wilken, Landesvorsitzender der Partei DIE LINKE. Hessen.

„Das sogenannte Hilfspaket hat dazu geführt, dass Griechenland die schlimmste Wirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg erlebt. Geholfen wurde den Banken, aber nicht den Griechen. Die Kürzungen von Renten, Löhnen und die Anhebung der Steuern haben das Land noch tiefer in die Krise getrieben. Die neuen Kürzungsvorgaben sind ökonomischer Wahnsinn.

Insbesondere die Kürzung des Mindestlohns wird die Kaufkraft weiter schwächen.

Die LINKE fordert einen Schuldenschnitt, der Griechenland die Chance gibt, aus der Krise herauszukommen. Dies muss verbunden werden mit einem wirksamen Zukunftsprogramm für Griechenland, damit sich das Land von der absurden Rosskur erholen kann. Die zusätzlichen Kosten, die dadurch entstehen, müssen aus einer Finanztransaktionssteuer finanziert werden, damit endlich die Profiteure der Krise zur Kasse gebeten werden."

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