Dresden nazifrei!

dresden nazifrei plakat2012 150x212

ACHTUNG:
Mit Infos zu Bussen aus Hessen
weiter

Clara Zetkin Preis 2012

Clara Zetkin Preis

 

DIE LINKE lobt anlässlich des Internationalen Frauentages 2012 zum zweiten Mal einen Preis aus, mit dem herausragende Leistungen von Frauen in Gesellschaft und Politik gewürdigt werden. Dieser Preis ist nach Clara Zetkin benannt.

mehr erfahren

Mittwoch, 22. Oktober 2008

DruckenE-Mail

Massenentlassungen sind die direkte Folge von Privatisierung

Zur Ankündigung der vor zwei Jahren privatisierten Asklepios-Kliniken, in den Krankenhäusern in Homberg (Efze), Melsungen und Schwalmstadt 131 von 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu entlassen, erklärt Ulrike Eifler, Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE. Hessen:

„Die angekündigte Massenentlassung ist eine direkte Folge der Privatisierung der Krankenhäuser. Der Ablauf ist immer derselbe: Zunächst wird den Beschäftigten eine Bestandsgarantie eingeräumt, die dann bei der ersten Gelegenheit zurückgenommen wird. So hat es den 900 Beschäftigten letztendlich nichts genützt, dass sie auf insgesamt 10 Millionen Euro Einkommen verzichtet haben, um Entlassungen zu verhindern.

Die Privatisierung von Krankenhäusern geht jedoch auch zu Lasten der Patientinnen und Patienten: Durch Privatisierung wird Gesundheit zu Ware gemacht. Im Zentrum des Interesses privatisierter Krankenhäuser stehen nicht mehr die Patienten als individuelle Einzelfälle, sondern das Profitinteresse der privaten Eigentümer. Direkte Folge ist die Verschlechterung der medizinischen Versorgung. Patientinnen und Patienten werden als ‚Kostenverursacher’ auf eine abstrakte betriebswirtschaftliche Größe reduziert, ihr persönliches Schicksal spielt nur noch eine untergeordnete Rolle.

DIE LINKE. Hessen fordert Asklepios auf, auf die Entlassungen zu verzichten.
Es darf in Hessen keine weiteren Privatisierungen von Krankenhäusern geben.
Land und Kommunen müssen alles daran setzen, privatisierte Krankenhäuser durch Rekommunalisierung wieder unter öffentliche, auf das Gemeinwohl orientierte Kontrolle zu bringen.

Ulrike Eifler

zurück