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Clara Zetkin Preis 2012

Clara Zetkin Preis

 

DIE LINKE lobt anlässlich des Internationalen Frauentages 2012 zum zweiten Mal einen Preis aus, mit dem herausragende Leistungen von Frauen in Gesellschaft und Politik gewürdigt werden. Dieser Preis ist nach Clara Zetkin benannt.

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Freitag, 31. Oktober 2008

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Acht Prozent mehr sind für Metaller geradezu überlebensnotwendig!

Ulrike_Eifler_image„Acht Prozent mehr sind für die Metaller geradezu überlebensnotwendig“. Mit diesen Worten unterstützt Ulrike Eifler die angekündigten Warnstreiks in der
Metall- und Elektroindustrie. Die Landesvorsitzende der hessischen LINKEN stellt sich hinter die Forderung der IG Metall nach 8 Prozent mehr Lohn und kündigt an, dass die LINKE die Warnstreikenden vor Ort unterstützen werde.

Geld sei genug da, erklärte Eifler. Die Nettogewinne der Unternehmen in der
Metall- und Elektroindustrie seien zwischen 2004 und 2007 um 220 Prozent gestiegen, die Löhne der Beschäftigten dagegen im gleichen Zeitraum nur um zehn, real sogar nur um zwei Prozent. Jetzt müssten diejenigen, die den Reichtum erwirtschaftet haben, auch angemessen daran beteiligt werden, forderte die Landesvorsitzende.

Die Finanzkrise dürfe jetzt nicht als Vorwand missbraucht werden, um angemessene Lohnforderungen abzulehnen, forderte Eifler. Höhere Löhne, genauso wie höhere Renten und stärkere staatliche Leistungen für Erwerbslose und Familien seien grade in der Krise notwendig, um die Binnennnachfrage zu stützen und die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf die Bevölkerung zu mindern. „Wer jetzt die Beschäftigten zum Verzicht auffordert, der handelt sozial ungerecht und wirtschaftlich dumm“.

Die Landesvorsitzende der LINKEN betonte, dass der drastische Rückgang des Wachstums in Deutschland hausgemacht und Folge falscher politischer Entscheidungen unter Rot-Grün und der Großen Koalition sei. Den Menschen immer öfter und immer tiefer in die Geldbörse zu greifen, habe dazu geführt, dass der private Konsum einbricht. Deshalb gehe es in dem bevorstehenden Arbeitskampf um deutlich mehr als um acht Prozent. „Es geht um Einkommensgerechtigkeit und um Umverteilung“, erklärte Eifler.

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