Mittwoch, 16. Juni 2010

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Nicht die kalten Krieger von gestern und heute haben Ehrungen verdient, sondern die Hunderttausende der Friedensbewegung

Zur Ehrung von Altbundeskanzler Helmut Schmidt am 17. Juni am Point Alpha und zu dem aus diesem Anlass stattfindenden Fest der Friedensbewegung erklärt Heidemarie Scheuch-Pschkewitz, Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE. Hessen:

„Point Alpha steht nicht nur für die jahrzehntelange Teilung Deutschlands, sondern liegt auch mitten im Fulda Gap. So wurde in den strategischen Planungen der NATO dieses Gebiet in Osthessen und Westthüringen genannt, das als Erstschlagsziel für die atomaren Waffen des Westens vorgesehen war.

Die Friedensbewegung hat diese Planungen Anfang der 80er Jahre veröffentlicht und mit den bisher größten Friedensdemonstrationen zur Entspannungspolitik beigetragen. Gegen diesen Zeitgeist stand damals eine große Koalition der kalten Krieger, die mit der Stationierung atomarer Mittelstreckenraketen durch den ‚NATO-Doppelbeschluss’ eine neue Eskalationsstufe des Wettrüstens beschritten.

Gegen diese kalten Krieger, damals wie heute, steht die Friedensbewegung – auch am 17. Juni am Point Alpha: Gegen Krieg und Rüstung. Nicht die kalten Krieger von gestern und heute haben Ehrungen verdient, sondern die Hunderttausende der Friedensbewegung. DIE LINKE steht voll und ganz hinter der Forderung eines anderen Altbundeskanzlers der SPD, Willy Brandt: ‚Von Deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen!“

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