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Clara Zetkin Preis 2012

Clara Zetkin Preis

 

DIE LINKE lobt anlässlich des Internationalen Frauentages 2012 zum zweiten Mal einen Preis aus, mit dem herausragende Leistungen von Frauen in Gesellschaft und Politik gewürdigt werden. Dieser Preis ist nach Clara Zetkin benannt.

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Galerie - 12.01.2009 - Gregor Gysi und Hermann Schaus in Bad Homburg
gregor gysi bad homburgAuch für die Junge Union hatte sich am Ende das lange Stehen vor dem Bürgerhaus in Bad Homburg gelohnt, als sie mit Broschüren der LINKSFRAKTION Hessen über "Die CDU am rechten Rand" für ihr Kommen belohnt wurden. Ob´s hilft?
Weniger Mühe hatten Hermann und Schaus und Gregor Gysi hingegen, die Gäste im Bürgerhaus Kirdorf zu überzeugen. Hermann Schaus wies in seinem Statement auf die Erfolge der rot-rot-grünen Landtagsmehrheit hin, die von der LINKEN maßgeblich angeschoben und ohne sie nicht möglich gewesen wären: "Nicht nur die Abschaffung der Studiengebühren, auch die überfällige Tariferhöhung für die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst, die Abschaffung der unsäglichen Unterrichtsgarantie Plus, eine Mindestlohninitiative und vieles weitere wäre ohne uns nie zustande gekommen. SPD und Grüne standen zwar auf der Bremse, aber der Druck von links hat gewirkt für die Menschen." Schaus bedauerte, dass die SPD nicht in der Lage war, eine dauerhafte Regierung zu stellen und machte der SPD schwere Vorwürfe:

"Die SPD wurde für den Politikwechsel gewählt und nicht um einen Wortbruch nach dem anderen zu begehen. Die vier Abweichler wollten lieber eine große Koalition und es sieht so aus, als wenn sie die nun nach der Wahl bekommen könnten. Allerdings mit einer deutlich kleineren SPD und Roland Koch. Dafür hat die SPD sicher niemand gewählt und deshalb wählen die Bürger diesmal lieber gleich DIE LINKE"

Gregor Gysi ging in seiner Rede umfassend auf die Ursachen, Folgen und Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise ein. "Ich bin ja nun völlig baff darüber, wie schnell die anderen Parteien Forderungen übernehmen, die ich nun jahrelang vergeblich gestellt habe und für die man mich Populist und einen Menschen aus dem vorletzten Jahrhundert genannt hat. Von Pendlerpauschale, über Regulierung der Wirtschaft, bis hin zu Investitionsprogrammen reicht inzwischen die Palette. Das Problem ist aber: Sie machen es nicht richtig, weil sie es im Grunde ja auch nie verstanden haben. Und darüber muss man sich schon Sorgen machen!" So seien bis heute weder Leerverkäufe oder Hedgefonds verboten, noch feste Wechselkurse an den Weltbörsen angestrebt worden. "Vieles wurde in Deutschland ja erst unter rot- grün zugelassen. Dass die große Koalition trotz der Krise hier untätig bleibt, bereitet die nächste Krise schon wieder mit vor!"

In Hessen gäbe es, so Gregor Gysi weiter, bei der Landtagswahl eine wichtige Richtungsentscheidung zu treffen. "Wir stellen in den Mittelpunkt die Frage: Wer bezahlt das alles denn am Ende. Es geht um eine Rechnung um letztlich weit über hundert Milliarden Euro, die entweder die Rentnerinnen und Rentner, unteren und mittleren Einkommen, die Familien, Erwerbslosen und künftigen Generationen, oder aber nach dem Willen der LINKEN die zahlreichen Vermögensmillionäre und Milliardäre in Deutschland bezahlen werden.
Sie können mit ihrer Stimme für DIE LINKE also für sich selbst etwas tun, denn wenn wir nicht mehr im Landtag sind und wenn CDU und FDP auch noch im Bund eine Mehrheit bekommen, dann werden sie, ihre Kinder und Enkelkinder noch lange daran tragen, was andere auf den Weltfinanzmärkten verspielt und verzockt haben."


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