Clara Zetkin Preis 2012

DIE LINKE lobt anlässlich des Internationalen Frauentages 2012 zum zweiten Mal einen Preis aus, mit dem herausragende Leistungen von Frauen in Gesellschaft und Politik gewürdigt werden. Dieser Preis ist nach Clara Zetkin benannt.
Tags über hieß es nicht nur zittern wegen der Kälte: Aufgrund einer außerordentlichen Debatte im Bundestag zur dramatischen Situation im Nahen Osten stand bis um 16 Uhr nicht fest, ob Gregor Gysi es wie angekündigt zur Abdendveranstaltung nach Kassel schaffen würde. Doch dann kam die Entwarnung und die Organisatoren konnten aufatmen, als um 19 Uhr 30 die Veranstaltung bei vollem Haus begann. Knapp 500 Besucher waren gekommen. Zur selben Zeit startete in Marburg eine Veranstaltung mit Oskar Lafontaine vor gut 400 Zuhörern. Trotz der Kälte also ein weiterer guter Abend für DIE LINKE in Hessen.
Denn auch die Stimmung war sehr gut und ausgelassen, obwohl aufgrund der aktuellen Ereignisse im Nahen Osten auch sehr ernsthafte Töne angeschlagen wurden. In Kassel sprachen Direktkandidat Axel Selbert, Spitzenkandidatin Marjana Schott und Wolfgang Gehrcke (MdB) nicht nur über den aktuellen Wahlkampf, sondern auch über die Situation im Nahen Osten: "Auch weil DIE LINKE die einzige Partei ist, die sich in Deutschland noch für das Völkerrecht einsetzt und eindeutig für Waffenruhe, Verhandlungen und humanitäre Hilfe, statt Kriegseinsätze eintritt, ist sie in den Parlamenten so wichtig. Wir brauchen keine vier Kriegsparteien, wenn dieses schreckliche Morden nicht irgendwann einmal überwunden werden soll," so Wolfgang Gehrcke, außenpolitischer Sprecher der LINKEN im Deutschen Bundestag.
Auch Gregor Gysi ging auf die Situation im Nahen Osten ein und lobte die Initiative von Willi van Ooyen, dem langjährigen Friedensaktivisten und Spitzenkandidaten der LINKEN: "Es ist wichtig, dass DIE LINKE hier in Hessen ihr friedenspolitisches Profil zeigt und vollkommen richtig, auch im Hessischen Landtag schnellstmöglich eine Debatte zu führen, die Druck macht für den sofortigen Wiederbeginn von Verhandlungen und die den Weg frei macht für humanitäre Hilfe. Durch Morden entsteht nur neues Morden. Diese Kette muss durchbrochen werden."
Die Rednerinnen und Redner zeigten sich zudem zuversichtlich, dass DIE LINKE erneut den Sprung in den Hessischen Landtag schafft. "Ich erlebe täglich die Kluft zwischen der Medienberichterstattung, die uns niederschreibt und einer vollkommen anderen Stimmung in der Partei und bei den Menschen in Betrieben und auf der Strasse. Wir kämpfen deshalb nicht nur um jede Stimme für den Wiedereinzug, sondern auch, um die schreibende Zunft und Stimmungsmacher mit einem starken Ergebnis eines Besseren zu belehren," so Marjana Schott.



