Die Linke Hessen
Veranstaltung
- Titel:
- Stopp der Wirtschaftskriminalität - Vortrag und Diskussion
- Wann:
- 14.05.2009 20.00 Uhr
- Wo:
- Frankfurter Gewerkschaftshaus - Frankfurt am Main
- Kategorie:
- Die LINKE Hessen
Beschreibung
Stopp der Wirtschaftskriminalität
In der Bundesrepublik Deutschland sind laut BKA-Statistik nur 1,7% aller registrierten Straftaten Wirtschaftsdelikte. Aber auf diese 1,7% entfallen rund 60% des insgesamt durch Kriminalität angerichteten materiellen Schadens. Bei der angenommenen Dunkelziffer von etwa 90% sind das Bruchteile der tatsächlichen Schadenshöhe.
Vortrag und Diskussion
mit Professor Dr. Hans See
(Von 1979 bis 1989 Mitherausgeber der Zeitschrift „Demokratisches Gesundheitswesen". Seit 1992 Herausgeber der Vierteljahreszeitschrift "Business Crime - Sozialökologische Demokratie statt Wirtschaftsverbrechen" (Mitherausgeber u.a. Prof. Dr. Jean Ziegler (Schweiz), Prof. Dr. Otmar Wassermann (D), Dieter Schenk, Sachbuchautor, Honorarprofessor der Uni Lodz (D), Dr. Werner Rügemer (Sachbuchautor, Journalist, Köln). Seit 2005 Herausgeber der Vierteljahreszeitschrift "BIG Business Crime", deren Vorläufer "Business Crime" hieß und die Mitgliederzeitschrift von BusinessCrime Control war. BIG ist eine Publikumszeitschrift.)
Gebrochene Gesetze
Angesichts der gegenwärtigen Finanzmarktkrise wollen wir uns mit der kriminellen Seite der Ökonomie bei der Entstehung von Wirtschaftskrisen, Kriegen und Umweltkatastrophen beschäftigen. Aber auch damit, wie die Kapitalseite die sozialstaatlich verfasste Demokratie bekämpft und systematisch untergräbt. Kapital-Eigner, -Verwalter und Machtstrategen brechen Gesetze, auch Wirtschaftsstrafgesetze, die eigentlich die Arbeitnehmer, Verbraucher, Patienten, Sparer, Mieter, Rentner stärken, den Frieden sichern und die Umwelt schützen sollen.
Angst um Arbeitsplätze
Die gegenwärtige Finanzmarktkrise verbreitet unter den Beschäftigten Angst um ihre Arbeitsplätze. Die Hoffnung vieler Erwerbsloser schwindet, jemals wieder einen festen Arbeitsplatz zu finden. Eine Reihe junge Menschen lässt sich von rechtsradikaler „Kapitalismuskritik“ beeindrucken, die nicht die tatsächlichen Ursachen, sondern Spekulationen darüber ins Zentrum rückt und dabei antisemitische Vorurteile aufgreift.
Brandstifter als Feuerwehr
Angesichts des Superwahljahres 2009 sind auch bürgerliche Politiker nicht frei von Angst. Sie versprechen daher den alten und neuen Gegnern des Staatsinterventionismus und des Sozialismus, die Folgen der durch Spekulationen und kriminelle Marktmanipulationen verursachten Bankenpleiten mittels Milliardenspritzen und Bürgschaften „kapitalverträglich zu gestalten“ und die Arbeitsplätze durch Konjunkturprogramme zu retten. So spielen die Brandstifter und ihre Helfer „Feuerwehr“ und dürfen sogar hoffen, wieder Mehrheiten zu erlangen. Unterdessen wird in den Chefetagen die Zockerei auf der Grundlage von Staatsbürgschaften und Staatsknete im dreistelligen Milliardenbereich fortgesetzt. Zu diskutieren sind Schritte zu einer kriminalpräventiven inner- und überbetrieblichen Mitbestimmung, zur gesamtgesellschaftlichen und überstaatlichen Kontrolle des Finanzkapitals sowie das Verhältnis der Linken zur strafrechtlichen Eindämmung von Wirtschaftsverbrechen.
Veranstalter:
Beirat zur Unterstützung der Partei DIE LINKE in Hessen
In der Bundesrepublik Deutschland sind laut BKA-Statistik nur 1,7% aller registrierten Straftaten Wirtschaftsdelikte. Aber auf diese 1,7% entfallen rund 60% des insgesamt durch Kriminalität angerichteten materiellen Schadens. Bei der angenommenen Dunkelziffer von etwa 90% sind das Bruchteile der tatsächlichen Schadenshöhe.
Vortrag und Diskussion
mit Professor Dr. Hans See
(Von 1979 bis 1989 Mitherausgeber der Zeitschrift „Demokratisches Gesundheitswesen". Seit 1992 Herausgeber der Vierteljahreszeitschrift "Business Crime - Sozialökologische Demokratie statt Wirtschaftsverbrechen" (Mitherausgeber u.a. Prof. Dr. Jean Ziegler (Schweiz), Prof. Dr. Otmar Wassermann (D), Dieter Schenk, Sachbuchautor, Honorarprofessor der Uni Lodz (D), Dr. Werner Rügemer (Sachbuchautor, Journalist, Köln). Seit 2005 Herausgeber der Vierteljahreszeitschrift "BIG Business Crime", deren Vorläufer "Business Crime" hieß und die Mitgliederzeitschrift von BusinessCrime Control war. BIG ist eine Publikumszeitschrift.)
Gebrochene Gesetze
Angesichts der gegenwärtigen Finanzmarktkrise wollen wir uns mit der kriminellen Seite der Ökonomie bei der Entstehung von Wirtschaftskrisen, Kriegen und Umweltkatastrophen beschäftigen. Aber auch damit, wie die Kapitalseite die sozialstaatlich verfasste Demokratie bekämpft und systematisch untergräbt. Kapital-Eigner, -Verwalter und Machtstrategen brechen Gesetze, auch Wirtschaftsstrafgesetze, die eigentlich die Arbeitnehmer, Verbraucher, Patienten, Sparer, Mieter, Rentner stärken, den Frieden sichern und die Umwelt schützen sollen.
Angst um Arbeitsplätze
Die gegenwärtige Finanzmarktkrise verbreitet unter den Beschäftigten Angst um ihre Arbeitsplätze. Die Hoffnung vieler Erwerbsloser schwindet, jemals wieder einen festen Arbeitsplatz zu finden. Eine Reihe junge Menschen lässt sich von rechtsradikaler „Kapitalismuskritik“ beeindrucken, die nicht die tatsächlichen Ursachen, sondern Spekulationen darüber ins Zentrum rückt und dabei antisemitische Vorurteile aufgreift.
Brandstifter als Feuerwehr
Angesichts des Superwahljahres 2009 sind auch bürgerliche Politiker nicht frei von Angst. Sie versprechen daher den alten und neuen Gegnern des Staatsinterventionismus und des Sozialismus, die Folgen der durch Spekulationen und kriminelle Marktmanipulationen verursachten Bankenpleiten mittels Milliardenspritzen und Bürgschaften „kapitalverträglich zu gestalten“ und die Arbeitsplätze durch Konjunkturprogramme zu retten. So spielen die Brandstifter und ihre Helfer „Feuerwehr“ und dürfen sogar hoffen, wieder Mehrheiten zu erlangen. Unterdessen wird in den Chefetagen die Zockerei auf der Grundlage von Staatsbürgschaften und Staatsknete im dreistelligen Milliardenbereich fortgesetzt. Zu diskutieren sind Schritte zu einer kriminalpräventiven inner- und überbetrieblichen Mitbestimmung, zur gesamtgesellschaftlichen und überstaatlichen Kontrolle des Finanzkapitals sowie das Verhältnis der Linken zur strafrechtlichen Eindämmung von Wirtschaftsverbrechen.
Veranstalter:
Beirat zur Unterstützung der Partei DIE LINKE in Hessen
Veranstaltungsort
- Ort:
- Frankfurter Gewerkschaftshaus
- Straße:
- Wilhelm-Leuschner-Strasse 69-77
- PLZ:
- 60329
- Stadt:
- Frankfurt am Main
- Bundesland:
- Hessen
- Land:
-
Beschreibung
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