#neustarthessen

Unsere Vorschläge, um besser aus der Krise zu kommen.

Systemrelevante Tätigkeiten besser bezahlen – Mindestlohn erhöhen

Klatschen schafft kein Essen her! Die Krise zeigt überdeutlich, worauf es wirklich ankommt: Ohne die Mitarbeiter*innen in der Pflege, dem Einzelhandel, der Logistik, dem Verkehrssektor oder der Reinigung geht schnell nichts mehr. Dies sind zu 75 Prozent Frauen. Sie arbeiten im direkten Kontakt mit Menschen, ohne sich effektiv vor Infektionen schützen zu können. Die Corona-Krise geht deutlich auf Kosten der Frauen, die eher arbeitslos werden oder mit Kurzarbeit ohne Aufschlag ihre Familie nicht selten alleinerziehend durchbringen müssen.

Wir fordern:

  • Der Mindestlohn muss für alle Beschäftigen so armutsfest gestaltet werden, dass nach 40 Beschäftigungsjahren eine Rente erzielt werden kann, die deutlich über der Grundsicherung liegt. DIE LINKE fordert die sofortige Anhebung des Mindestlohns auf 13 Euro, perspektivisch auf 14 Euro.
  • Betriebe, die öffentliche Aufträge erhalten, sollen sich zur Zahlung von Tariflöhnen (Tariftreue), mindestens aber den Mindestlohn sowie auf Engagement bei der Ausbildung und auf die Einhaltung sozialer und ökologischer Standards verpflichten.
  • Die Gehälter im Management und von Vorständen müssen gesetzlich begrenzt werden. Ein Vorstandsmitglied sollte nicht mehr als das 20-fache dessen verdienen, was ein*e Arbeiter*in in der untersten Gehaltsgruppe im Unternehmen bekommt.

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DIE LINKE. Landesverband Hessen
Allerheiligentor 2-4
60311 Frankfurt am Main

069/706502

069/7072783 

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