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DIE LINKE. Hessen fordert den Abzug der US-Soldaten aus Hessen

„Die hessische Landesregierung sollte das Angebot von US-Präsident Trump unbedingt annehmen und sich für einen vollständigen Truppenabzug der US Soldatinnen und Soldaten aus Hessen einsetzen“, erklärt Jan Schalauske, Landesvorsitzender der Partei DIE LINKE. Hessen.

„Alle Militärstandorte der USA in Hessen müssen geschlossen werden. Volker Bouffier liegt völlig falsch, wenn er die Präsenz der US-Armee als Sicherheitsfaktor bezeichnet. Das Gegenteil ist richtig. Sie ist ein Relikt des Kalten Krieges. In der Vergangenheit waren die von Wiesbaden aus befehligten Verbände Teil der US-Kriegspolitik im Nahen Osten und in der Gegenwart sind sie Teil der US-amerikanischen Aufrüstung gegen Russland und leisten keinen Beitrag für dauerhaften Frieden in Europa.

Dreißig Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer ist es höchste Zeit, mit dem Abzug der US-Soldaten ein Zeichen des Friedens zu setzen. Die Beziehungen zwischen Deutschland und den USA müssen entmilitarisiert werden. Das bedeutet auch den sofortigen Abzug der in Deutschland stationierten US-Atomwaffen in Büchel. Völlig aberwitzig wäre es jedoch, die US-Truppen nach Polen zu verlegen, was nur eine weitere Destabilisierung der Beziehungen mit Russland bedeuten würde. Trump sollte sich die Losung der US-amerikanischen Friedensbewegung zu eigen machen: Bring our troops home.“

 

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