Besser durch die Krise!

Hohe Inflation, Energiekrise, Preissteigerungen, Coronakrise - Krisen treffen treffen uns alle und die Ärmsten am Härtersten. Mit einer Vermögensabgabe werden die Krisenkosten endlich gerecht verteilt!


Reichtum gerecht verteilen

Durch die Folgen von Corona und des Ukrainekrieges sind viele Menschen ärmer geworden. Erst Anfang April warnte Bundesfinanzminister Christian Lindner mit einem "Wohlstandsverlust" für die Menschen in Deutschland. Fakt ist, das gesamte Nettovermögen in Deutschland beträgt einer Studie des DIW nach ca. 12 Billionen Euro, allein das reichste 1 Prozent der Bevölkerung besitzt davon 32 Prozent. Konzerne schütten fröhlich hohe Dividenden an ihre Aktionär:innen aus. Gleichzeitig warnt das Statistische Bundesamt davor, dass die Armutsgefahr hierzulande so hoch ist wie nie zuvor. 2020 lebten fast 18,5 Prozent der Bürger in Armut oder sind von Armut bedroht. Der Wert steigt stetig!


Aus der Geschichte lernen

Eine Vermögensabgabe wurde bereits einmal nach dem Zweiten Weltkrieg, zwischen 1948 und 1952, unter der Regierung Konrad Adenauers angewendet und sorgte in der Nachkriegszeit für die Verteilung der Wiederaufbaukosten entsprechend der vorhandenen Vermögen. Eine Vermögensabgabe hat sich in der bundesdeutschen Geschichte also als Aufbauinstrument bewährt, und wäre keinesfalls etwas völlig Neues, noch nie Dagewesenes.

Vermögensabgabe jetzt!

DIE LINKE fordert eine Vermögensabgabe, die die oberen 0,7 Prozent der erwachsenen Bevölkerung mit einem privaten Nettovermögen (Vermögen abzüglich Verbindlichkeiten) von zwei Millionen Euro bzw. fünf Millionen Euro bei Betriebsvermögen mit einer einmaligen Abgabe belasten. Damit könnten langfristig rund 310 Milliarden Euro eingenommen werden, um Armut zu bekämpfen und in eine gute Zukunft für alle zu investieren.

 

Michael Müller
Michael MüllerPressesprecher

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